Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich bis Ende Oktober noch nie etwas von der Veranstaltungsreihe „Mamagehttanzen“ gehört hatte. Doch als ich von meiner Freundin eine Eintrittskarte zum Geburtstag geschenkt bekam, war ich von der Idee ganz hin und weg: Zwei zweifach Mütter aus Wuppertal wollten Ende 2022 nicht länger akzeptieren, dass man als Elternteil von (vor allem jüngeren) Kindern auf das Nacht- und Clubleben verzichten musste, weil dies frühestens Mitternacht so richtig in Gang kam, aber der Nachwuchs einen am nächsten Morgen zu teils unmenschlichen Zeiten wieder weckte. Also beschlossen sie, ein Party-Konzept zu entwerfen, mit dem sie trotz des menschlichen Weckers feiern gehen konnte – und zwar in einem klar definierten Zeitfenster von 20:00 Uhr bis 23:00 Uhr. Die selbsternannte „After-Care-Party“ Mamagehttanzen war geboren.
Ich konnte mir das gar nicht so recht vorstellen, wie so eine zeitlich festgelegte Club-Party auszusehen hatte, aber wie auf Knopfdruck war die Haupttanzfläche super voll und der DJ heizte uns Damen (und vier gesichteten Herren) von Minute eins an richtig ein.
Für meine sieben Mittänzerinnen und mich ist es definitiv nicht die letzte Mamagehttanzen-Party gewesen! Aber lest selbst!